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Kultur und Kunst

Griechenland wird seine eigenen Schatze nicht 'leihen', sagt Mitsotakis

Euro News•2 min read•3. Okt. 2026•Updated: vor 11 T.•REF: OPA-261003-X5N
Griechenland wird seine eigenen Schatze nicht 'leihen', sagt Mitsotakis

Wichtige Erkenntnisse

  • Griechenland lehnt das Konzept des 'Leihens' seiner eigenen nationalen Schätze, insbesondere der Parthenon-Skulpturen, ab.
  • Der Austausch umfasste die Rückkehr der Überreste von Zar Samuel nach Bulgarien und 48 kirchlicher Artefakte nach Griechenland.
  • Die 48 zurückgegebenen Artefakte werden bis November 2026 in Thessaloniki ausgestellt, bevor sie in ihre ursprünglichen Klöster zurückkehren.
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Der griechische Premierminister Kyriakos Mitsotakis hat bei einer Rede im Museum für byzantinische Kultur in Thessaloniki die Idee, nationale Schätze zu 'leihen', entschieden zurückgewiesen und dabei insbesondere auf die Parthenon-Skulpturen verwiesen. Die Erklärung fiel während eines bedeutenden diplomatischen Ereignisses, bei dem historische Relikte zwischen Griechenland und Bulgarien ausgetauscht wurden, und betonte, dass Kulturerbe nicht als Kriegsbeute oder bloßes Objekt juristischer Streitigkeiten behandelt werden dürfe.

Mitsotakis unterstrich, dass die Parthenon-Skulpturen keine leblosen Gegenstände, sondern integrale Bestandteile einer lebendigen Kulturlandschaft seien. Er bekräftigte, dass seine Regierung keine Vereinbarungen akzeptieren werde, die ein ausländisches Eigentum an griechischen Artefakten implizieren, und forderte stattdessen eine Rückgabe auf der Grundlage von Wahrheit, Vernunft und Moral. Der bulgarische Premierminister Rumen Radev, der bei der Zeremonie anwesend war, schloss sich diesen Ansichten an und hob den Übergang von vergangenen Konflikten zu einer strategischen Partnerschaft hervor, die von gegenseitigem Respekt und Zusammenarbeit geprägt ist.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Rückkehr der als Zar Samuel identifizierten Überreste, eines bedeutenden Herrschers des Ersten Bulgarischen Reiches, in seine Heimat. Diese Überreste, die 1965 in der Basilika des Heiligen Achilleios in Prespa entdeckt wurden, waren jahrzehntelang in Thessaloniki aufbewahrt worden. Als Gegenleistung erhielt Griechenland 48 kirchliche Artefakte, die 1917 während des Ersten Weltkriegs von bulgarischen Truppen aus Klöstern im Norden Griechenlands entfernt worden waren.

Dieser Austausch markiert die erfolgreiche Umsetzung einer Absichtserklärung, die von den Kulturministern beider Nationen unterzeichnet wurde. Die 48 zurückgegebenen Objekte, die aus dem Kloster Panagia Eikosifoinissa und anderen Orten stammen, werden bis November 2026 in Thessaloniki ausgestellt, bevor sie an ihre ursprünglichen Standorte zurückkehren. Dieser diplomatische Meilenstein spiegelt einen breiteren Trend wider, historische Missstände durch bilaterale Kulturdiplomatie zu lösen.

Mit Blick auf die Zukunft dient die Lösung solch komplexer historischer Ansprüche als Modell für regionale Stabilität. Experten sind der Meinung, dass Griechenland durch die Priorisierung der Integrität von Denkmälern gegenüber technischen Rechtsfragen einen Präzedenzfall für zukünftige Rückführungsbemühungen schafft. Die Zusammenarbeit zwischen Athen und Sofia zeigt, dass historische Versöhnung möglich ist, wenn beide Seiten die Schatten der Vergangenheit hinter sich lassen, um eine gemeinsame Zukunft der Sicherheit und des Wohlstands zu fördern.

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Mohammad KaramaliStaff JournalistToronto, Canada

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