EU droht 7% Gas-Sparzwang bei historisch niedrigen Speichervorräten

Wichtige Erkenntnisse
- Speicherdefizit von 7,3 Mrd. m³ für den Winter.
- 12% höhere Importkosten durch geopolitische Spannungen.
- Fokus auf Erneuerbare statt fossiler Subventionen.
Die EU muss ihren Gasverbrauch diesen Winter möglicherweise um 7% (ca. 14 Mrd. m³) senken, da die Reserven den niedrigsten Stand seit 2011 erreicht haben. Laut IEEFA waren die Speicher am 3. Oktober nur zu 72,4% gefüllt, was ein Defizit von 7,3 Mrd. m³ gegenüber dem Vorjahr bedeutet.
Das IEEFA warnt, dass Importe zur Deckung der Lücke aufgrund der Nahost-Krise 3 Mrd. Euro mehr kosten würden. Ursula von der Leyen kritisierte die hohen Kosten fossiler Brennstoffe, während Dan Jørgensen zur Verbrauchsreduktion aufrief.
Der Gaspreis (TTF) stieg nach Störungen in der Straße von Hormus auf über 84,5 €/MWh. Da kommerzielle Lagerhaltung unrentabel wurde, mussten Staaten wie Deutschland eingreifen.
Netzbetreiber warnen vor einem Defizit von bis zu 15% bei einem strengen Winter. Experten fordern den Ausbau erneuerbarer Energien und Wärmepumpen, um Verbrauchsspitzen dauerhaft zu kappen.
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