Grundsatzabkommen zwischen EU und China zu Hybridfahrzeugen und Seltenen Erden

Wichtige Erkenntnisse
- Reduzierung der chinesischen Hybrid-Exporte um über 50 %
- Sicherung der Versorgung mit Seltenen Erden
- Zollersparnisse von 225 Millionen Euro für EU-Güter
Die EU und China haben eine vorläufige Einigung erzielt, um den Import chinesischer Hybridfahrzeuge zu begrenzen und den Zugang zu Seltenen Erden zu sichern. Handelskommissar Maroš Šefčovič verkündete den Durchbruch nach intensiven Gesprächen mit dem chinesischen Handelsminister Wang Wentao in Peking.
China verpflichtet sich, die Exporte von Hybridfahrzeugen um mehr als die Hälfte zu reduzieren. Im Gegenzug erhält die EU besseren Marktzugang für Waren im Wert von 4 Milliarden Euro. Zudem lockert China die Exportbeschränkungen für Seltene Erden und Permanentmagnete, die für die europäische Industrie essenziell sind.
Auslöser der Verhandlungen war das Rekord-Handelsdefizit von einer Milliarde Euro pro Tag und die Sorge vor subventionierten chinesischen Waren. Die EU hatte bereits Vergeltungsmaßnahmen vorbereitet.
Die europäischen Staats- und Regierungschefs werden das Abkommen nächste Woche prüfen. Trotz Forderungen nach härteren Sanktionen soll dieser Deal einen Handelskrieg abwenden und die europäische Industrie schützen.
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