Britischer Finanzminister stoppt umstrittene Erhöhung der Kapitalertragsteuer

Wichtige Erkenntnisse
- Stopp der CGT-Erhöhung auf 45 %
- Drohender Verlust von 3,5 Milliarden Pfund jährlich
- 24 % bleibt als optimaler Steuersatz bestätigt
Finanzminister John Healey hat die Pläne zur Angleichung der Kapitalertragsteuer (CGT) an die Einkommensteuer offiziell aufgegeben. Dies hätte eine Erhöhung von 24 % auf 45 % bedeutet. Die Entscheidung folgt auf Warnungen des Finanzministeriums vor massiven Steuerausfällen.
Interne Analysen zeigten, dass eine Anhebung um 10 Prozentpunkte das Finanzministerium jährlich 3,5 Milliarden Pfund kosten würde. Experten betrachten 24 % als den optimalen Steuersatz zur Einnahmenmaximierung.
Obwohl Gewerkschaften die Maßnahme unterstützten, stieß sie bei Ökonomen und dem ehemaligen Finanzminister Jeremy Hunt auf scharfe Kritik. Sie warnten vor einer Investitionsbremse in einer wirtschaftlich kritischen Phase.
Dies ist die zweite große steuerpolitische Kehrtwende der Regierung. Der Verzicht signalisiert die Einsicht, dass aggressive Steuererhöhungen auf Vermögenswerte im aktuellen Klima zu sinkenden Erträgen führen können.
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