EU-Kommissionspräsidentin fordert Energiewende zur Senkung der Kosten für fossile Brennstoffe

Wichtige Erkenntnisse
- 106 Milliarden Euro Mehrkosten durch Energieabhängigkeit
- Notwendigkeit der Abkopplung von fossilen Weltmärkten
- Fokus auf langfristige Resilienz und erneuerbare Energien
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat einen grundlegenden Wandel der Energieverbrauchsmuster in der EU gefordert. Sie betonte, dass die Abhängigkeit von importierten fossilen Brennstoffen eine strategische Schwachstelle und eine wirtschaftliche Belastung darstellt, die die langfristige Haushaltsstabilität gefährdet.
Von der Leyen enthüllte, dass der EU durch diese Abhängigkeit zusätzliche Kosten in Höhe von 106 Milliarden Euro (119 Milliarden Dollar) entstanden sind. Diese Ausgaben haben die Energiesicherheit nicht erhöht, sondern Ressourcen gebunden, die für nachhaltige Infrastruktur hätten genutzt werden können.
Der Vorstoß für ein neues Energiemodell erfolgt im Rahmen des „European Green Deal“. Die jüngsten Preisspitzen haben die Dringlichkeit verdeutlicht, die europäische Wirtschaft von volatilen globalen Märkten für fossile Brennstoffe abzukoppeln.
Die Kommission wird nun Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und zum Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigen. Durch strukturelle Änderungen will die EU künftige Preisschocks abmildern und die Mitgliedstaaten vor geopolitischer Instabilität schützen.
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