Ex-CDC-Chef hinterfragt Tod durch mutmaßlich manipulierten Pesterreger in russischem Labor

Wichtige Erkenntnisse
- Verdacht auf genetisch manipulierten Pesterreger
- Massive Quarantänemaßnahmen in Russland
- Internationale Forderung nach Transparenz
Der ehemalige Direktor der US-Gesundheitsbehörde CDC, Robert Redfield, äußert Bedenken, dass eine tödliche Infektion in einem russischen Labor durch einen genetisch veränderten Pesterreger verursacht wurde. Die aggressive Eindämmungsstrategie Russlands deute darauf hin, dass es sich nicht um einen natürlichen Stamm von Yersinia pestis handele.
Der Vorfall ereignete sich nach dem Tod der 28-jährigen Forscherin Darya Shipilova am Anti-Pest-Forschungsinstitut in Irkutsk. Redfield erklärte gegenüber NewsNation, dass Lungenpest normalerweise auf Antibiotika anspricht. „Wenn der Erreger manipuliert wurde, um resistent gegen Medikamente zu sein, würde das den tödlichen Ausgang erklären“, so Redfield. Russland führt den Tod offiziell auf eine „unidentifizierte Lungenentzündung“ zurück, während Berichte von einem zerbrochenen Reagenzglas mit lebenden Bakterien sprechen.
Das Institut ist Teil eines sowjetischen Biodefense-Netzwerks. Trotz der Quarantäne von über 200 Personen gibt es bisher keine physischen Beweise für eine genetische Manipulation.
Die WHO fordert von Moskau umfassende Daten. Während die USA das Risiko als gering einstufen, beobachten Epidemiologen weltweit die Region genau.
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