Jemenitische Regierung warnt vor Gesundheitskatastrophe durch Belagerung von Taiz

Wichtige Erkenntnisse
- Medizinische Infrastruktur in Taiz vor dem Kollaps
- 2,8 Millionen Menschen durch Blockade isoliert
- Dringender Appell an UN zur Öffnung von Hilfskorridoren
Die international anerkannte Regierung des Jemen warnt vor dem Zusammenbruch der medizinischen Infrastruktur in Taiz. Die Houthi-Blockade unterbindet die Zufuhr von Treibstoff und Medikamenten, was Notfall-, Chirurgie- und Neugeborenenstationen vor der Schließung stehen lässt. Treibstoffmangel gefährdet zudem Krankenwagen und die Kühlkette für lebenswichtige Impfstoffe.
Nabil Jamil, Planungsdirektor in Taiz, bezeichnete die aktuelle Belagerung als schwerwiegender als 2015. Etwa 2,8 Millionen Menschen, darunter 200.000 Vertriebene, sitzen fest; die Treibstoffpreise auf dem Schwarzmarkt haben sich verdreifacht. Die Regierung fordert die UN dringend zum Eingreifen auf.
Taiz ist seit 2014 ein Brennpunkt des Bürgerkriegs. Im Oktober 2024 kappte eine Houthi-Offensive die letzte wichtige Versorgungsroute, isolierte die Stadt und machte die Zivilbevölkerung zum Ziel militärischen Drucks.
UN und WHO zeigen sich besorgt. Das Gesundheitsministerium warnt, dass ohne Aufhebung der Blockade eine Welle vermeidbarer Todesfälle und schwerer medizinischer Komplikationen droht, die die bereits fragile Bevölkerung weiter dezimieren wird.
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This report was synthesized from Al Jazeera English under journalistic fair use.
