Tägliche Bewegung kann Parkinson-Progression um fünf Jahre verzögern

Wichtige Erkenntnisse
- Acht Stunden Aktivität pro Woche verlangsamen das Fortschreiten der Krankheit.
- Das Gesamtvolumen der Bewegung ist entscheidender als die Intensität.
- Regelmäßige Bewegung schützt die kognitive und motorische Unabhängigkeit.
Eine in Neurology veröffentlichte Studie legt nahe, dass acht Stunden körperliche Aktivität pro Woche das Fortschreiten von Parkinson deutlich verlangsamen. Forscher der University of Cincinnati beobachteten 294 Patienten und stellten fest, dass konstante Bewegung – von Sport bis Gartenarbeit – kognitive und motorische Funktionen bewahrt. Das wöchentliche Gesamtvolumen ist wichtiger als die Intensität.
Daten zeigen: Patienten mit weniger als vier Stunden Sport pro Woche erlitten kognitive Einbußen, während jene mit über acht Stunden kaum Abbau zeigten. Dr. Dong-Woo Ryu betont, dass körperliche Aktivität den motorischen und geistigen Verfall bremst und die Unabhängigkeit fördert.
Parkinson, das allein in Großbritannien 160.000 Menschen betrifft, beruht auf dem Verlust dopaminproduzierender Nervenzellen. Experten glauben, dass Bewegung die Durchblutung fördert und Entzündungen reduziert, was das Gehirn schützt.
Forscher empfehlen die Kombination von Bewegung mit medizinischen Fortschritten wie dem Medikament Solengepras. Schon zehn Minuten tägliche Aktivität verbessern Gleichgewicht und Lebensqualität.
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