Papst Leo XIV. nach erfolgreicher Lungenkrebs-OP aus Krankenhaus entlassen

Wichtige Erkenntnisse
- Entlassung nach Lungenoperation
- Diplomatischer Appell an Putin für Waffenruhe
- Termine bis 20. Oktober ausgesetzt
Papst Leo XIV. wurde vier Tage nach einer 90-minütigen Operation zur Entfernung eines Lungentumors aus dem römischen Gemelli-Krankenhaus entlassen. Der 71-jährige Pontifex verließ die Klinik zu Fuß und wird voraussichtlich am Sonntag das Angelus-Gebet auf dem Petersplatz leiten.
Ärzte bestätigen eine stetige Besserung, wenngleich Ergebnisse zu einer möglichen Ausbreitung des Krebses noch ausstehen. Während seines Aufenthalts blieb der Papst aktiv und hielt sogar Messen für das Personal ab.
Diplomatisch nutzte er die Zeit für ein Telefonat mit Wladimir Putin. Er forderte einen humanitären Waffenstillstand in der besetzten Stadt Oleschky, um Hilfslieferungen zu ermöglichen.
Der Vatikan hat den offiziellen Terminkalender bis zum 20. Oktober ausgesetzt. Ob die geplante Reise nach Lateinamerika im November stattfinden kann, bleibt aufgrund der ungewissen Prognose und möglicher weiterer Behandlungen offen.
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