Studie: Nähe zu Grünflächen senkt Demenzrisiko

Wichtige Erkenntnisse
- Größter Schutzeffekt bei Grünflächen im Umkreis von 100 Metern.
- Grünflächen reduzieren Stress und schützen vor Lärm und Hitze.
- Demenzfälle in der EU könnten bis 2050 auf 14 Millionen ansteigen.
OPA NACHRICHTENDIENST, 20. Okt. (OPA) — Mit zunehmender Distanz zu diesen Bereichen nehmen die gesundheitlichen Vorteile ab. Als Schutzmechanismen identifizierten die Forscher ein geringeres Stresslevel, eine bessere Schlafqualität sowie ein höheres Maß an körperlicher Aktivität.
Studienleiterin Cecilia Stenfors betonte, das unmittelbare Wohnumfeld sei ein entscheidender Faktor für gesundes Altern. Zudem schützten Grünflächen vor Umweltbelastungen wie Verkehrslärm, Luftverschmutzung und extremer Hitze.
Im Jahr 2025 lebten in der Europäischen Union schätzungsweise 9 Millionen Menschen mit Demenz; bis 2050 wird ein Anstieg auf 14 Millionen erwartet. Ulf Kallweit von der Europäischen Akademie für Neurologie erklärte, die städtebauliche Gestaltung beeinflusse direkt den Schlaf und die allgemeine Gehirngesundheit.
Die Forscher fordern eine nachhaltige Stadtplanung, die zugängliche Grünflächen in Wohngebiete integriert. Stenfors bezeichnete diese Zonen als wichtige Ressourcen für die öffentliche Gesundheit und den Klimaschutz, deren Erhalt und Ausbau notwendig seien, um den kognitiven Verfall in alternden Gesellschaften abzumildern.
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Mohammad Karamali
Verifizierter NachrichtenkorrespondentSenior correspondent covering geopolitics, regional developments, and strategic international affairs for OPA News (Optimum Public Affairs).
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