Russell-Brand-Prozess: Mutmaßliches Opfer nennt Komiker bei Vergewaltigungsaussage ein „Monster“

Wichtige Erkenntnisse
- Opfer schildert traumatischen Übergriff von 1999.
- Brand weist alle Vorwürfe der sexuellen Gewalt zurück.
- Verteidigung greift die Glaubwürdigkeit der Zeugin an.
Der Prozess gegen Russell Brand am Southwark Crown Court dauert an. Eine heute über 50-jährige Frau schilderte einen traumatischen sexuellen Übergriff aus dem Jahr 1999. Sie beschrieb, wie Brand von einer „effeminierten“ Art zu einem „monsterartigen“ Aggressor wurde, der sie zwang, ihn zu fotografieren, bevor er sie in einem Hotelzimmer vergewaltigte.
In der polizeilichen Vernehmung schilderte das Opfer den psychischen Terror. Sie gab an, der 51-jährige Brand habe ihre Bitten zu stoppen ignoriert. Sie bezeichnete ihn als „schlangenartig“ und „arrogant“ und betonte, sie habe sich körperlich unterlegen gefühlt.
Brand, angeklagt wegen dreifacher Vergewaltigung und sexueller Nötigung, bestreitet alle Vorwürfe. Die Verteidigung unter Ian Winter KC stellte die Glaubwürdigkeit der Zeugin infrage und wies auf Widersprüche hin, was den Richter zu Interventionen zwang.
Das Gericht prüft weiterhin die Ereignisse von 1999. Die Anklage versucht, ein Verhaltensmuster zu belegen, während die Verteidigung die Vorwürfe als erfunden zurückweist.
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