Indische Behörden lassen Jugend-Protestführer frei; Delhi bleibt unter Sicherheitsvorkehrungen

Wichtige Erkenntnisse
- Freilassung der CJP-Führer unter Auflagen zur Friedenswahrung.
- Vorwurf der Wahlmanipulation durch Streichung von 130 Millionen Wählern.
- Jugendbewegung bleibt trotz staatlichem Druck mobilisiert.
Ein Gericht in Neu-Delhi hat die Freilassung der Anführer der Cockroach Janta Party (CJP), darunter Gründer Abhijeet Dipke, angeordnet. Die Festnahmen erfolgten während einer massiven Abriegelung Delhis, bei der 45 U-Bahn-Stationen geschlossen wurden, um Proteste am Jantar Mantar zu verhindern. Trotz 7.000 vorübergehenden Festnahmen hält die Bewegung an ihrer Kritik der Wahlmanipulation fest.
Die CJP fordert Wahlreformen und den Rücktritt des Wahlkommissars Gyanesh Kumar. Sie wirft der Regierung vor, durch die Streichung von 130 Millionen Namen aus Wählerverzeichnissen die BJP von Premierminister Modi zu begünstigen. Die Regierung weist dies als Routinevorgang zurück.
Die Bewegung entstand nach abfälligen Äußerungen von Richter Surya Kant über arbeitslose Jugendliche. Nach dem erzwungenen Rücktritt des Bildungsministers weitet die Gruppe ihre Forderungen auf Regierungsverantwortung und Arbeitslosigkeit aus.
Das Gericht untersagte den Anführern für ein Jahr jegliche Störung der öffentlichen Ordnung. Angesichts anstehender Wahlen plant die Gruppe weitere Demonstrationen, was die Lage zwischen Jugendbewegung und Staat angespannt hält.
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