Trump verkündet Energie-Waffenruhe zwischen Ukraine und Russland

Wichtige Erkenntnisse
- Trump verkündet Energie-Waffenruhe, doch Angriffe dauern an.
- Selenskyj weist Trumps Forderung nach Führungswechsel zurück.
- Europa hält trotz Diesel-Sanktionsstreit an Selenskyj fest.
US-Präsident Donald Trump erklärte am Sonntag eine „Energie-Waffenruhe“ zwischen Russland und der Ukraine. Die Ankündigung stieß auf Skepsis, da der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj weiterhin russische Drohnen- und Raketenangriffe auf Energieinfrastruktur in Kiew und Charkiw meldete. Das Ausbleiben einer Bestätigung aus Moskau und die anhaltenden Feindseligkeiten lassen an der Wirksamkeit des Abkommens zweifeln.
Trumps Entscheidung, die Sanktionen gegen russischen Diesel zu lockern, löste scharfe Kritik aus. Selenskyj nannte den Schritt „schwach“, während der kanadische Premierminister Mark Carney ihn als kontraproduktiv für den Frieden bezeichnete. Trump reagierte mit der Forderung nach einer neuen Führung in der Ukraine, was Selenskyj als Verletzung der Souveränität zurückwies.
Die Spannungen folgen auf eine Serie von Angriffen auf Stromnetze und Ölraffinerien. Steigende Energiepreise setzen die Trump-Administration vor den Zwischenwahlen unter Druck. Selenskyj schlug eine 60-tägige Waffenruhe vor, um nationale Wahlen zu ermöglichen.
Trotz der Spannungen bekräftigten europäische Staats- und Regierungschefs ihre Unterstützung für Selenskyj. Die internationale Gemeinschaft beobachtet nun, ob die Rhetorik zu einer tatsächlichen Entspannung bei den Angriffen auf kritische Infrastruktur führt.
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