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Politik

Französische Regierung meldet Kontrolle nach Protestwochenende

Le Figaro•1 min read•26. Okt. 2026•Updated: vor 1 Std.•REF: OPA-261026-YXS
Maud Bregeon, porte-parole du gouvernement
                François BOUCHON / Le Figaro
Maud Bregeon, porte-parole du gouvernement François BOUCHON / Le Figaro
Photo: Le Figaro

Wichtige Erkenntnisse

  • 1.300 Festnahmen und 53 verletzte Beamte bei den Protesten am 24. Oktober.
  • Premierminister Lecornu plant Reformen für die Hochschulplattform Parcoursup.
  • Frankreichs Kreditkosten übersteigen derzeit die von Italien, Portugal und Griechenland.
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PARIS, 26. Okt. (OPA) — Die Regierung habe die Kontrolle zurückgewonnen, teilte Regierungssprecherin Maud Bregeon am Montag mit. Durch die Mobilisierung von 70.000 Polizisten und Gendarmen seien potenzielle Ausschreitungen am 24. Oktober eingedämmt worden. Die Bilanz umfasst 1.300 Festnahmen und 53 verletzte Sicherheitskräfte. Die Regierung betont, dass die öffentliche Ordnung die Grundvoraussetzung für jeden sozialen Dialog sei.

Die politischen Spannungen halten an. Othman Nasrou, Wahlkampfmanager des LR-Kandidaten Bruno Retailleau, kritisierte die Regierungspolitik und forderte die Abschaffung der 35-Stunden-Woche sowie eine Reform der Hochschulzulassung. Der Abgeordnete des Rassemblement National, Sébastien Chenu, forderte den LFI-Chef Jean-Luc Mélenchon auf, die Instabilität nicht weiter zu befeuern. Raphaël Glucksmann, Präsidentschaftskandidat von Place Publique, warf LFI-Aktivisten eine Kampagne gegen seine Anhänger vor.

Die Regierung arbeitet an einer Lösung für die studentische Krise um die Plattform Parcoursup. Nach Auswertung von 100.000 Beiträgen über ein Online-Portal plant Premierminister Sébastien Lecornu Gespräche mit Studentenvertretern. Präsident Emmanuel Macron signalisierte Offenheit für eine grundlegende Reform des Systems, das den Kernpunkt der Proteste darstellt.

Trotz der Regierungsbekundungen bleibt die wirtschaftliche Lage prekär. Frankreich verzeichnet höhere Kreditkosten als Italien, Portugal und Griechenland. Sechs Monate vor der Präsidentschaftswahl werden weitere Demonstrationen erwartet, darunter ein Protest am 5. November. Analysten warnen, dass die zugrunde liegenden sozialen Missstände weiterhin ungelöst seien.

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MO

Mohammad Karamali

Verifizierter Nachrichtenkorrespondent
OPA Paris & Westeuropa-Büro

Senior correspondent covering geopolitics, regional developments, and strategic international affairs for OPA News (Optimum Public Affairs).

Dieser Bericht folgt den OPA-Richtlinien für unabhängigen Journalismus, mehrstufige Faktenprüfung und Quellentransparenz.Autorenprofil & Archiv ansehen

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Mohammad KaramaliStaff JournalistToronto, Canada

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This report was synthesized from Le Figaro under journalistic fair use.