BBC fordert vor Gericht Zeugenaussage von Trump in 8,6-Milliarden-Euro-Verleumdungsklage

Wichtige Erkenntnisse
- BBC will Trump zur Aussage zwingen
- Streit um manipulierte Rede vom 6. Januar
- Wichtige Anhörung am 22. Oktober
Die BBC hat bei einem Bundesgericht in Florida beantragt, Donald Trump zur Zeugenaussage in seiner 8,6-Milliarden-Euro-Verleumdungsklage gegen den Sender zu zwingen. Die Anwälte der BBC beklagen erhebliche Verzögerungen im Beweisaufnahmeverfahren.
In dem Antrag betont die BBC die Dringlichkeit, da nach acht Monaten noch immer kein Termin für die Befragung des Klägers feststeht. Eine Anhörung am 22. Oktober soll nun Klarheit schaffen. Trumps Anwaltsteam lehnte eine Stellungnahme ab und warf dem Sender erneut „rücksichtslose Wahleinmischung“ vor.
Der Rechtsstreit basiert auf Trumps Klage von Dezember 2025 gegen die Dokumentation „Trump: A Second Chance“. Er wirft dem Sender vor, eine Rede vom 6. Januar 2021 manipuliert zu haben, um ihn zu belasten. Die BBC hat sich zwar entschuldigt, weist den Vorwurf der Verleumdung jedoch zurück.
Der Fall ist Teil einer Reihe von Klagen Trumps gegen große Medienhäuser. Die Anhörung am 22. Oktober gilt als entscheidend dafür, ob die BBC die für ihre Verteidigung notwendigen Aussagen erhält.
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