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Man-City-Whistleblower startet 2,55-Millionen-Pfund-Spendenaktion nach Verlust des Zeugenschutzes

Daily Mail•3 min read•3. Okt. 2026•Updated: vor 7 T.•REF: OPA-261003-1Y4
Man-City-Whistleblower startet 2,55-Millionen-Pfund-Spendenaktion nach Verlust des Zeugenschutzes

Wichtige Erkenntnisse

  • Rui Pinto, Gründer von Football Leaks, hat seinen Zeugenschutz in Portugal verloren und sucht 2,55 Millionen Pfund für einen Umzug.
  • Manchester City wurde nach Untersuchungen, die durch Pintos geleakte E-Mails ausgelöst wurden, wegen schwerer Finanzverstöße schuldig gesprochen.
  • Der Verein hat Berufung eingelegt, und eine endgültige Entscheidung über mögliche Strafen wird noch in dieser Saison erwartet.
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Rui Pinto, der Whistleblower, dessen durchgesickerte Dokumente die Untersuchung der Premier League zu den Finanzen von Manchester City auslösten, hat seinen Zeugenschutzstatus in Portugal verloren. Da sein Sicherheitsprogramm am 10. Oktober ausläuft, hat Pinto eine dringende Crowdfunding-Kampagne in Höhe von 2,55 Millionen Pfund gestartet, um seinen Umzug an einen unbekannten Ort zu ermöglichen. Er behauptet, dass der portugiesische Staat sein Leben wissentlich gefährdet habe, und führt mehrere Morddrohungen sowie einen tätlichen Angriff in Lissabon im vergangenen April als Beweis für die extreme Gefahr an, der er ausgesetzt ist, weil er mächtige Persönlichkeiten entlarvt hat.

In einer von seinem Anwaltsteam veröffentlichten Erklärung bezeichnete Pinto die Entscheidung als eine Form von Staatsterrorismus und wies darauf hin, dass ihm keine vorherige Anhörung gewährt wurde, wie es das Gesetz vorschreibt. Der Hacker, der die Website Football Leaks gründete, stand seit 2020 nach seiner Zusammenarbeit mit den Behörden unter staatlichem Schutz. Trotz seiner Bemühungen konnte er bisher nur etwa 14.000 Pfund seines Ziels von 2,55 Millionen Pfund sammeln. Seine Anwälte fordern das Justizministerium auf, die Entscheidung zu überdenken, mit dem Argument, dass seine fortgesetzte Zusammenarbeit mit den Justizbehörden einen weiteren Schutz erfordere.

Die Kontroverse geht auf Pintos Veröffentlichung von Tausenden vertraulichen Dokumenten im Jahr 2018 zurück, die interne Kommunikationen bei Manchester City offenlegten. Diese Enthüllungen bildeten die Grundlage für Untersuchungen sowohl der UEFA als auch der Premier League, die diese Woche in einem Schuldspruch bezüglich der schwerwiegenden Finanzverstöße des Vereins gipfelten. Pintos Vorgeschichte umfasst eine vierjährige Bewährungsstrafe wegen illegalen Datenzugriffs, obwohl er Anfang 2026 von über 241 ähnlichen Anklagepunkten freigesprochen wurde. Während seiner gesamten juristischen Auseinandersetzungen hat er konsequent auf die Risiken hingewiesen, die mit der Herausforderung von Elite-Sportinstitutionen verbunden sind.

Manchester City bestreitet die Vorwürfe weiterhin vehement und behauptet, unwiderlegbare Beweise für seine Unschuld bezüglich der Behauptungen über Scheinverträge und verschleierte Sponsorenzahlungen zu haben. Der Verein hat offiziell Berufung gegen die Entscheidung der unabhängigen Kommission eingelegt. Die rechtlichen Auswirkungen sind erheblich, da dem Verein in dieser Saison potenzielle Strafen drohen, falls die Berufung scheitert. Unterdessen bleibt Pinto in einem Zustand extremer Verletzlichkeit und befürchtet, dass der fehlende Schutz ihn zu einem leichten Ziel für diejenigen macht, die durch seine Leaks belastet wurden.

Mit Blick auf die Zukunft bleibt die Situation sowohl für den Verein als auch für den Whistleblower äußerst volatil. Die neuen Regeln der Premier League schreiben vor, dass eine Berufungsanhörung innerhalb von 12 Wochen stattfinden muss, wobei eine endgültige Entscheidung kurz darauf erwartet wird. Während sich der Rechtsstreit zwischen der Premier League und Manchester City verschärft, steht das Schicksal des Mannes, der alles ins Rollen brachte, auf dem Spiel. Experten gehen davon aus, dass das Ergebnis dieser Verfahren einen wichtigen Präzedenzfall für die Finanzregulierung im Weltfußball schaffen wird, während Pintos persönliche Sicherheit ein dringendes humanitäres Anliegen bleibt.

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Mohammad KaramaliStaff JournalistToronto, Canada

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This report was synthesized from Daily Mail under journalistic fair use.