Enthüllt: Man Citys Behauptung, 'Schein'-Sponsoringverträge seien von der Regierung Abu Dhabis finanziert worden, wurde 2015 von Etihad gegenüber einer US-Untersuchung ABGELEHNT

Wichtige Erkenntnisse
- Etihad Airways teilte der US-Regierung 2015 ausdrücklich mit, dass sie keine Subventionen von der Regierung Abu Dhabis erhält.
- Manchester City wird beschuldigt, 830,69 Millionen Pfund an Finanzmitteln verschleiert zu haben, um Finanzvorschriften zu umgehen.
- Die Anhörung der Premier League muss innerhalb von 12 Wochen nach der Berufung stattfinden, wobei Sanktionen in dieser Saison möglich sind.
Die juristische Verteidigung von Manchester City gegen 115 Vorwürfe wegen finanziellen Fehlverhaltens steht vor dem Zusammenbruch, nachdem eine Erklärung ihres Hauptsponsors Etihad Airways aus dem Jahr 2015 aufgetaucht ist. Der Verein, der in der Mehrheit dieser Anklagepunkte für schuldig befunden wurde, wird beschuldigt, seine kommerziellen Einnahmen durch künstliche Finanzierungen seiner Eigentümer aus Abu Dhabi um fast 900 Millionen Pfund aufgebläht zu haben. Das Kernargument von City in der Berufung stützt sich auf die Behauptung, dass diese kommerziellen Verträge effektiv von der Regierung Abu Dhabis und nicht von den privaten Eigentümern des Vereins subventioniert wurden, was möglicherweise die Finanzvorschriften umgangen hätte.
In einer Einreichung bei der US-Regierung im Jahr 2015 im Rahmen einer Untersuchung zu staatlichen Fluggesellschaften erklärte Etihad jedoch ausdrücklich, dass sie keine staatlichen Subventionen erhält. Die Fluggesellschaft, die sich im Besitz der Regierung von Abu Dhabi befindet, stellte klar, dass sie durch Eigenkapital und kommerzielle Kredite finanziert wird, und wies die Vorstellung, dass die Regierung ihre Sponsoringverträge bezahlt, ausdrücklich zurück. Dieser Widerspruch stellt die Darstellung, die Manchester City derzeit der unabhängigen Kommission der Premier League präsentiert, direkt in Frage, während der Verein versucht zu beweisen, dass es sich bei seinen Finanzvereinbarungen um legitime, staatlich unterstützte Investitionen und nicht um illegale, von den Eigentümern geleitete Finanzspritzen handelte.
Dieser Rechtsstreit entspringt einem Zeitraum von neun Jahren, in dem City angeblich die Bücher gefälscht hat, um massive Spielerverpflichtungen zu ermöglichen, die ihre Ära der Dominanz einleiteten. Die Untersuchung der Premier League ergab, dass der Verein Finanzierungen in Höhe von 830,69 Millionen Pfund verschleiert hat. Während City darauf beharrt, dass sie über 'unwiderlegbare Beweise' für ihre Unschuld verfügen und die Ergebnisse der Kommission 'klare materielle Fehler' enthalten, verkompliziert das Auftauchen des Etihad-Dokuments ihre Strategie erheblich. Der Verein betont, dass er innerhalb der Regeln gehandelt hat und dass seine kommerziellen Partnerschaften den Industriestandards für staatlich verbundene Unternehmen entsprechen.
Die Auswirkungen dieses Falls sind bereits über die Vorstandsetagen hinaus spürbar, da die Spieler ihre Besorgnis über die Zukunft des Vereins zum Ausdruck bringen. Englands Trainer Thomas Tuchel hat eingeräumt, dass die Spieler von Manchester City in seinem Kader wegen möglicher Sanktionen besorgt sind, zu denen schwere Punktabzüge oder der Ausschluss aus der Liga gehören könnten. Der englische Fußballverband hat ebenfalls erklärt, dass er die Auswirkungen der Ergebnisse 'sorgfältig prüft' und darauf hinweist, dass die Integrität des Spiels auf dem Spiel steht. Die Unsicherheit hat für die betroffenen Spieler, die zwischen ihren beruflichen Pflichten und der drohenden institutionellen Bestrafung gefangen sind, zu einer erheblichen Ablenkung geführt.
Mit Blick auf die Zukunft ist der rechtliche Zeitplan eng gesteckt: Eine Anhörung muss innerhalb von 12 Wochen nach der Berufung stattfinden, und eine Entscheidung wird kurz darauf erwartet. Sollte die Kommission an ihrem Schuldspruch festhalten, könnten die Folgen bereits in dieser Saison spürbar werden. Experten gehen davon aus, dass die Position des Vereins unhaltbar wird, wenn sich die Verteidigung der 'staatlichen Subvention' auf der Grundlage der früheren Aussage von Etihad als erfunden erweist. Das Ergebnis dieses Falls wird wahrscheinlich einen historischen Präzedenzfall für die Finanzregulierung im Spitzenfußball schaffen und möglicherweise eine vollständige Überarbeitung der Prüfung von Sponsoringverträgen erzwingen.
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