LIV Golf sichert sich 300 Millionen Dollar Investition zur Rettung aus der Insolvenz

Wichtige Erkenntnisse
- 300 Millionen Dollar Finanzierung zur Insolvenzbewältigung
- Umstellung auf ein teambasiertes Eigentumsmodell für Spieler
- Vertragliche Unsicherheit nach Rückzug des saudi-arabischen Fonds
BC Partners Credit kündigte am Montag eine Erstinvestition in LIV Golf als Teil eines 300-Millionen-Dollar-Finanzierungspakets an, um die angeschlagene Liga aus dem Insolvenzverfahren nach Chapter 11 zu führen. Die Umstrukturierung zielt darauf ab, LIV in eine teambasierte Liga zu verwandeln, in der Profi-Golfer direkte Anteilseigner sind. Ein Gericht wird den Plan in Kürze prüfen.
Vorbehaltlich der gerichtlichen Genehmigung würde die Kapitalspritze LIV Golf ermöglichen, die Saison 2027 mit zehn internationalen Turnieren vorzubereiten. Ted Goldthorpe von BC Partners Credit betonte, das Ziel sei ein finanziell solider Neustart. Er hob hervor, dass die direkte Eigentümerschaft für Spieler einen beispiellosen strukturellen Wandel im Profigolf darstelle.
Die Umstrukturierung folgt auf den abrupten Rückzug des saudi-arabischen Public Investment Fund, der seit 2022 über 5 Milliarden Dollar investiert hatte. LIV meldete am 8. September Insolvenz an, was bei vielen Spielern zu Unsicherheit über ihre Verträge führte. Sergio Garcia sucht bereits gerichtliche Klärung für seinen Vertrag.
Da den Teilnehmern nur wenige Wochen bleiben, um sich für die „LIV Golf 2.0“-Struktur zu entscheiden, herrscht große Ungewissheit. Adrian Meronk räumte die Volatilität ein und bezeichnete Entscheidungen als schwierig. Der PGA Tour hat bisher keine Rückkehr-Option signalisiert, was Stars wie Jon Rahm in eine schwierige Lage bringt.
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