Cristiano Ronaldo kritisiert Jorge Jesus scharf wegen gebrochener Versprechen

Wichtige Erkenntnisse
- Ronaldo verlässt das Nationalteam nach Nicht-Einsatz gegen Norwegen.
- Vorwürfe gegen Jorge Jesus wegen gebrochener taktischer Versprechen.
- Ronaldo bekräftigt, dass er seine internationale Karriere nicht beendet hat.
Cristiano Ronaldo hat in einer ausführlichen Stellungnahme seinen abrupten Abschied von der portugiesischen Nationalmannschaft erklärt und Trainer Jorge Jesus des Wortbruchs bezichtigt. Der 41-jährige Stürmer verließ das Team nach dem Nations-League-Spiel gegen Norwegen, nachdem er erstmals seit 18 Jahren trotz Fitness keine einzige Minute zum Einsatz kam und das Stadion per Privatjet verließ.
Ronaldo behauptet, Jesus habe ihm zugesichert, die letzten 30 Minuten des 2:1-Sieges gegen Norwegen zu spielen. Der Routinier zeigte sich bestürzt, da der Trainer taktische Absprachen missachtet habe und in der Pressekonferenz eine „Aggressivität“ an den Tag legte, die er nicht verdient habe. Er kritisierte, dass Jesus eine autoritäre Haltung einnahm, die den privaten Absprachen widersprach.
Laut Ronaldo hatte ihn der portugiesische Verband gebeten, seine Karriere über die WM 2026 hinaus fortzusetzen. Ronaldo unterstützte die Ernennung von Jesus, mit dem er bei Al-Nassr zusammengearbeitet hatte, und lehnte Sonderprivilegien wie Reisebefreiungen ab.
Obwohl er sich bei Fans und Team entschuldigte, akzeptiert Ronaldo mögliche disziplinarische Konsequenzen. Der Rekordtorschütze betonte jedoch, dass er nicht offiziell zurückgetreten sei und weiterhin für Portugal zur Verfügung stehe.
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