Football-Leaks-Whistleblower Rui Pinto bleibt unter Polizeischutz

Wichtige Erkenntnisse
- Stopp der Entlassung aus dem Zeugenschutz
- Enthüllungen als Basis für Ermittlungen gegen ManCity
- Rechtliche Kontroverse um den Whistleblower
Der portugiesische Hacker und Football-Leaks-Gründer Rui Pinto bleibt im Zeugenschutzprogramm, nachdem die Behörden seine geplante Entlassung gestoppt haben. Pintos Enthüllungen hatten die Ermittlungen der Premier League gegen Manchester City ausgelöst. Er hatte gewarnt, dass ein Entzug des Schutzes sein Leben gefährden würde.
Das Justizministerium räumte ein, dass die Sicherheitskommission Pinto nicht ordnungsgemäß informiert hatte. Er erhielt eine zehntägige Frist, um eine Risikobewertung zu prüfen, die die Bedrohungslage als gering einstuft. Auf X dankte Pinto der Justizministerin und kritisierte die ursprüngliche Entscheidung als Machtmissbrauch.
Pinto steht seit 2020 unter Schutz, nachdem er Millionen Dokumente an den Spiegel weitergab, die finanzielle Unregelmäßigkeiten bei Manchester City aufdeckten.
Obwohl er sich als Whistleblower sieht, bleibt seine rechtliche Lage umstritten. 2020 erhielt er eine Bewährungsstrafe wegen Computer-Missbrauchs. Trotz Freisprüchen in anderen Fällen bleibt sein Status Gegenstand laufender Prüfungen.
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