Lee und Tasoev holen Gold bei der Judo-WM in Baku

Wichtige Erkenntnisse
- Erster WM-Titel für Hyeonji Lee
- Dritte Goldmedaille für Inal Tasoev
- Astana als Gastgeber für 2027 bestätigt
Die Einzelwettbewerbe der Judo-Weltmeisterschaften in Baku endeten mit spektakulären Leistungen in den Schwergewichtsklassen. Die 19-jährige Südkoreanerin Hyeonji Lee sicherte sich ihren ersten WM-Titel in der Klasse +78kg, während Inal Tasoev seine Dominanz in der Klasse +100kg mit seiner dritten Goldmedaille untermauerte.
Lee überzeugte durch konstante Ippon-Siege und besiegte im Finale die ehemalige Weltmeisterin Romane Dicko. Tasoev setzte sich trotz des Drucks der heimischen Fans gegen Ushangi Kokauri durch und verteidigte seinen Titel erfolgreich. Die Medaillen wurden von Yael Arad und Farid Gayibov überreicht.
Das Turnier war ein Schaufenster technischer Brillanz. Lee steigerte sich nach ihrem Vorjahres-Bronze deutlich, während Tasoev seine Weltklasse bestätigte. Zudem wurde die Flagge offiziell an Astana, den Gastgeber der WM 2027, übergeben.
Nach Abschluss der Einzelwettbewerbe liegt der Fokus nun auf dem Mixed-Team-Wettbewerb, der morgen beginnt. Teams aus jeweils drei Männern und drei Frauen kämpfen um den Mannschaftstitel und bilden den krönenden Abschluss der Weltmeisterschaften.
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