Ex-Liverpool-Torhüter Peter Gulacsi bei bewaffnetem Raubüberfall bedroht

Wichtige Erkenntnisse
- Bewaffneter Überfall auf Gulacsi in Spanien
- Spieler fällt wegen psychischer Belastung aus
- Polizeiliche Ermittlungen laufen, keine Festnahmen
Peter Gulacsi, Torhüter beim FC Villarreal und früher bei Liverpool und RB Leipzig, wurde am Dienstagmorgen Opfer eines bewaffneten Raubüberfalls in seinem Haus im spanischen Puzol. Vier maskierte Täter drangen mit Pistolen bewaffnet in das Anwesen ein und zwangen Gulacsi und seine Frau zur Herausgabe von Wertsachen. Eines ihrer Kinder war anwesend.
Die Familie blieb körperlich unverletzt, doch der psychische Schock zwang den 36-Jährigen zur Absage des Champions-League-Spiels gegen Neapel. Die Täter flohen in zwei Luxusfahrzeugen; die Polizei ermittelt, bisher ohne Festnahmen.
Der ungarische Nationalspieler wechselte im August zu Villarreal, nachdem er elf Jahre lang für RB Leipzig und zuvor sechs Jahre für Liverpool aktiv war. In Anfield kam er zu keinem Pflichtspieleinsatz, sammelte aber Erfahrung bei verschiedenen Leihstationen.
Villarreal gewann das Spiel gegen Neapel mit 3:1. Der Vorfall hat die Debatte über die Sicherheit von Profisportlern in ihren Privathäusern neu entfacht.
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