So prüfen Sie, ob Ihr Android-Smartphone noch kritische Sicherheitsupdates erhält

Wichtige Erkenntnisse
- Sicherheits-Patch-Datum in den Einstellungen prüfen
- Externe Ressourcen zur Überprüfung des Support-Lebenszyklus nutzen
- Geräte nach sechs Monaten ohne Updates ersetzen
Millionen funktionstüchtiger Android-Geräte sind wachsenden Cybersicherheitsrisiken ausgesetzt, da Hersteller den Software-Support stillschweigend einstellen. Im Gegensatz zu großen Betriebssystem-Upgrades enden Sicherheits-Patches ohne Warnmeldungen, was bei Nutzern ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugt, während sie technisch kompromittierte Hardware weiterverwenden.
Um den Status zu prüfen, müssen Nutzer in den Einstellungen den Stand des Sicherheits-Patches und das Datum der Google Play-Systemupdates kontrollieren. Ist der letzte Patch älter als drei bis sechs Monate, ist der Support wahrscheinlich abgelaufen. Da Gerätemenüs nur vergangene Installationen anzeigen, sind unabhängige Ressourcen wie endoflife.date entscheidend, um die herstellerspezifischen Lebenszyklen zu bestimmen.
Die Support-Richtlinien variieren stark. Google und Samsung bieten für aktuelle Modelle sieben Jahre Sicherheits-Patches, während OnePlus fünf bis sechs Jahre liefert. Zudem schreibt die EU-Ökodesign-Verordnung ab Juni 2025 mindestens fünf Jahre Software-Updates für neue Smartphones vor.
Nutzer abgelaufener Geräte müssen defensive Maßnahmen ergreifen, wie das Deaktivieren von Sideloading und die Nutzung von VPNs. Experten empfehlen den Wechsel auf aktiv unterstützte Hardware, wenn ein Gerät länger als sechs Monate keine Patches mehr erhalten hat, um schwere System-Exploits zu verhindern.
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