Dänemark plant Urheberrechtsgesetz gegen nicht-einvernehmliche Deepfakes

Wichtige Erkenntnisse
- Gesetzliches Verbot von Deepfakes ohne Zustimmung
- Verpflichtung zur schnellen Löschung durch Plattformen
- Inkrafttreten für Anfang 2027 geplant
Dänemark führt ein Gesetz ein, das die unbefugte Verbreitung realistischer KI-generierter Gesichts- und Stimmimitationen verbietet. Die Änderung des Urheberrechts soll Bürger und Künstler vor nicht-einvernehmlichen digitalen Klonen schützen.
Große Technologieplattformen werden verpflichtet, manipulierte Inhalte schnell zu entfernen. Kulturministerin Zenia Stampe betonte, das Ziel sei die Minimierung von Reputationsschäden, die durch die einfache Erstellung solcher Inhalte in sozialen Medien entstehen.
Die Initiative basiert auf einem politischen Konsens von Juni 2025 und enthält Ausnahmen für Satire und öffentliche Kritik, sofern diese keine gefährliche Desinformation fördern.
Bei Verabschiedung soll das Gesetz Anfang 2027 in Kraft treten. Dänemark handelt aufgrund seines Opt-out-Status bei EU-Justizrichtlinien unabhängig durch eine nationale Urheberrechtsreform.
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