Weltweite PC-Auslieferungen sinken im dritten Quartal um über 20 Prozent

Wichtige Erkenntnisse
- 20,1 Prozent Rückgang der globalen Auslieferungen
- Hohe Komponentenkosten belasten den Markt
- Preisstabilisierung erst für Ende 2027 prognostiziert
Die weltweiten PC-Auslieferungen gingen im dritten Quartal 2026 laut IDC um 20,1 Prozent auf 62,7 Millionen Einheiten zurück. Dies entspricht einem sequenziellen Rückgang von 9,1 Prozent, verursacht durch Lieferengpässe und steigende Komponentenkosten.
Analysten machen gestiegene Speicherpreise und hohe Einzelhandelspreise für die sinkende Nachfrage verantwortlich. Händler sorgen sich zunehmend über wachsende Lagerbestände.
Jitesh Ubrani von IDC warnt: "Der Handel fürchtet zu hohe Lagerbestände bei gleichzeitig gedrückter Nachfrage. Wir erwarten keine Rückkehr zu den Preisen des Vorjahres; die Preise bleiben hoch. Angesichts der makroökonomischen Lage könnte sich der Ausblick weiter verschlechtern."
Der Abschwung beendet neun Quartale des Wachstums. Analysten raten preisbewussten Käufern, nicht essenzielle Anschaffungen bis zur Preisstabilisierung, voraussichtlich Ende 2027, aufzuschieben.
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