Hardware-Hersteller beleben DDR4-Support angesichts steigender Speicherpreise

Wichtige Erkenntnisse
- DDR4-Comeback wegen hoher DDR5-Preise
- Dual-Kompatibilität bei Mainboards ab 2027
- Fokus auf Kosteneffizienz statt Architektur-Wechsel
Führende Halbleiterhersteller rudern bei der exklusiven Umstellung auf Speicher der nächsten Generation zurück und führen den Support für DDR4 wieder ein, um den explodierenden DDR5-Preisen entgegenzuwirken. Gigabyte kündigte an, dass neue Mainboards für Intels LGA 1700-Sockel DDR4 unterstützen werden.
Die Preisunterschiede sind massiv: Ein 32GB DDR5-Kit kostet ca. 620 $, während ein DDR4-Äquivalent bei 260 $ liegt. Chips mit Dual-Format-Kompatibilität werden für Anfang 2027 erwartet.
Auch AMD setzt auf bewährte Technik und belebt die AM4-Plattform sowie den Ryzen 7 5800X3D wieder. Trotz des Alters von DDR4 (seit 2014) machen Lieferkettenprobleme den Standard wieder wettbewerbsfähig.
Analysten erwarten, dass die Preisvolatilität die Lebensdauer älterer Chipsätze verlängert. Hardware-Anbieter priorisieren nun Abwärtskompatibilität und Kosteneffizienz gegenüber reinen Architektur-Upgrades.
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