Blockchain-Analyse: Nordkoreanische Hacker hinter 6,3-Milliarden-Diebstahl bei Binance

Wichtige Erkenntnisse
- Lazarus-Gruppe als Urheber des Binance-Hacks identifiziert
- 80 Prozent der gestohlenen Mittel konnten sichergestellt werden
- Hinweise auf KI-gestützte Automatisierung bei der Geldwäsche
OPA NACHRICHTENDIENST, 31. Okt. (OPA) — Binance-Co-CEO Richard Teng bestätigte, dass der Angriff über mehrere Schwachstellen erfolgte und nicht, wie zunächst vermutet, nur auf den Laptop eines Mitarbeiters zurückzuführen war. Am Freitag teilte die Börse mit, dass etwa 80 Prozent der gestohlenen Vermögenswerte gesichert werden konnten; der Verbleib der restlichen Mittel ist ungeklärt.
Sicherheitsexperten beobachteten neuartige Geldwäschemuster, die auf den Einsatz von künstlicher Intelligenz zur Automatisierung der Infiltration und Verschleierung der digitalen Vermögenswerte hindeuten. Binance hat sich bisher nicht offiziell zur Urheberschaft nordkoreanischer Akteure geäußert.
Nordkorea steht seit langem im Verdacht, staatlich geförderte Cyberkriminalität zur Umgehung von Wirtschaftssanktionen zu nutzen. Die Lazarus-Gruppe wird mit zahlreichen Vorfällen in Verbindung gebracht, darunter der Diebstahl von 620 Millionen Dollar im Jahr 2022 und ein Angriff auf die Börse Bybit in Höhe von 1,5 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr. Pjöngjang weist jegliche Beteiligung zurück.
Die zunehmende Professionalität der Angriffe unterstreicht die Gefahr durch staatlich unterstützte Akteure, die gezielt hochqualifizierte IT-Experten rekrutieren. Internationale Cybersicherheitsbehörden verfolgen weiterhin die Spur der verbliebenen Gelder.
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Mohammad Karamali
Verifizierter NachrichtenkorrespondentSenior correspondent covering geopolitics, regional developments, and strategic international affairs for OPA News (Optimum Public Affairs).
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