IWF warnt vor globalen wirtschaftlichen Folgen nach Angriff auf Aramco-Zentrale

Wichtige Erkenntnisse
- Brent-Ölpreis steigt auf über 106 Dollar
- Lufthansa-Flüge ausgesetzt, Events werden virtuell
- Prognostiziertes Wachstum von 7,9 % für 2027
Der IWF warnt vor den globalen wirtschaftlichen Auswirkungen des Angriffs auf die Aramco-Zentrale in Dhahran. IWF-Chefin Kristalina Georgieva betonte, dass die Instabilität in Saudi-Arabien als Energieknotenpunkt ein erhebliches Risiko für die Weltwirtschaft darstellt.
Der Brent-Ölpreis stieg auf über 106 Dollar, Aramco-Aktien fielen um 0,5 %. Trotz fehlender Opfer sind die Logistik und der Reiseverkehr gestört: Lufthansa setzte Flüge nach Riad aus, wichtige Veranstaltungen wurden in virtuelle Formate verlegt.
Die Huthi-Rebellen bekannten sich zu dem Angriff. Die Eskalation findet vor dem Hintergrund regionaler Konflikte und Störungen in der Straße von Hormus statt, wobei die saudische Wirtschaft in diesem Jahr um 3,3 % schrumpfen dürfte.
Der IWF prognostiziert für 2027 ein Wachstum von 7,9 %, abhängig von der Wiedereröffnung der Straße von Hormus bis März. Georgieva forderte Unterstützung für energieimportierende Länder angesichts steigender Kosten.
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