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Macron nennt Brexit die 'größte Lüge der letzten 30 Jahre', während Andy Burnham eine mögliche Rückkehr in die EU andeutet

Daily Mail•3 min read•1. Okt. 2026•Updated: vor 11 T.•REF: OPA-261001-Q3N
Macron nennt Brexit die 'größte Lüge der letzten 30 Jahre', während Andy Burnham eine mögliche Rückkehr in die EU andeutet

Wichtige Erkenntnisse

  • Präsident Macron nannte einen Rückgang des britischen BIP um 8 Punkte als Beweis für das wirtschaftliche Scheitern des Brexit.
  • Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez erklärte, Spanien würde Großbritannien mit offenen Armen in der EU willkommen heißen.
  • Andy Burnham hat einen Kurswechsel der Labour-Partei angedeutet und vorgeschlagen, Optionen für die künftige Beziehung zur EU zu prüfen.
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Der französische Präsident Emmanuel Macron hat bei einem Staatsbesuch in Madrid scharfe Kritik am Brexit geübt und ihn als die „größte Lüge der letzten 30 Jahre“ bezeichnet. Gemeinsam mit dem spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez argumentierte Macron, dass das Vereinigte Königreich seit dem Referendum von 2016 erheblich gelitten habe. Er verwies dabei auf wirtschaftliche Stagnation, gescheiterte Einwanderungskontrollen und den schwindenden Einfluss im internationalen Handel. Seine Äußerungen haben die Debatte über die künftige Beziehung Großbritanniens zur Europäischen Union neu entfacht und fallen mit einem bemerkenswerten rhetorischen Wandel bei hochrangigen britischen Politikern hinsichtlich eines möglichen Wiedereintritts in den Block zusammen.

Macron hob spezifische Kennzahlen des Niedergangs hervor und stellte fest, dass das britische BIP um acht Punkte niedriger sei, als es bei einem Verbleib in der EU der Fall gewesen wäre. Er kritisierte die Versprechen der Brexit-Befürworter und erklärte, die Realität des Großbritanniens nach dem Brexit sei weitaus komplizierter als die optimistischen Prognosen von vor zehn Jahren. Als Reaktion auf die jüngsten Vorschläge des britischen Politikers Andy Burnham, dass das Vereinigte Königreich Optionen für seine Zukunft prüfen sollte, einschließlich eines möglichen Wiedereintritts, zeigten sich sowohl Macron als auch Sánchez offen. Sánchez bemerkte, Spanien würde Großbritannien „mit offenen Armen“ wieder willkommen heißen, während Macron Burnhams Mut lobte und scherzhaft auf Englisch „Welcome back“ hinzufügte.

Der historische Kontext dieser Debatte reicht bis zum Referendum von 2016 zurück, das die geopolitische Entwicklung des Vereinigten Königreichs grundlegend verändert hat. Seit Jahren kämpft die britische Regierung mit den Komplexitäten des Austritts, versucht neue Handelsabkommen zu schließen und gleichzeitig den internen wirtschaftlichen Druck zu bewältigen. Das politische Klima wandelt sich jedoch, da die Realität der Post-Brexit-Landschaft immer deutlicher wird. Persönlichkeiten wie Andy Burnham, die zuvor erklärt hatten, das Referendumsergebnis zu respektieren, stehen nun unter Druck, die langfristigen Folgen der Isolation vom europäischen Binnenmarkt und der Zollunion anzugehen.

Die Auswirkungen dieser Kommentare sind erheblich und haben eine intensive Debatte innerhalb Großbritanniens ausgelöst. Während einige das Potenzial für eine erneuerte Beziehung zu Europa als notwendigen Schritt für den wirtschaftlichen Aufschwung sehen, haben andere, darunter der schottische Labour-Chef Michael Marra, die Idee eines Wiedereintritts als „unrealistisch“ abgetan. Die politische Reaktion unterstreicht die tiefen Spaltungen, die in der britischen Gesellschaft fortbestehen. Für die Labour-Regierung besteht die Herausforderung darin, die öffentliche Stimmung mit der pragmatischen Notwendigkeit in Einklang zu bringen, die wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen anzugehen, die seit dem Austritt aus der EU entstanden sind.

Mit Blick auf die Zukunft wird erwartet, dass sich die Debatte über die künftige Beziehung Großbritanniens zur EU intensivieren wird, während sich die Regierung auf einen bevorstehenden Gipfel vorbereitet. Experten deuten darauf hin, dass ein vollständiger Wiedereintritt zwar eine ferne und politisch brisante Aussicht bleibt, es jedoch eine wachsende Dynamik gibt, engere Verbindungen wie eine Zollunion oder den Zugang zum Binnenmarkt zu prüfen. Macrons Warnung – dass Großbritannien nicht einfach die Vorteile der EU wählen könne, ohne deren Freiheiten zu akzeptieren – dient als deutliche Erinnerung an die schwierigen Verhandlungen, die bevorstünden, sollte sich Großbritannien für einen Weg zurück in den Block entscheiden.

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Mohammad KaramaliStaff JournalistToronto, Canada

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