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Netanyahu: Flugzeug-Angreifer unterzog sich 'islamistischer Radikalisierung'

BBC World•2 min read•2. Okt. 2026•Updated: vor 5 T.•REF: OPA-261002-M8K
Netanyahu: Flugzeug-Angreifer unterzog sich 'islamistischer Radikalisierung'

Wichtige Erkenntnisse

  • Der Angreifer, ein omanischer Staatsbürger, unterzog sich laut Netanyahu einer islamistischen Radikalisierung.
  • Das Flugzeug verlor innerhalb von zwei Minuten 5.200 Meter an Höhe, bevor der Angreifer überwältigt wurde.
  • Flydubai hat alle Flüge zwischen Dubai und Tel Aviv ausgesetzt, während die Ermittlungen andauern.
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Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu erklärte, dass vorläufige Untersuchungen des Angriffs auf einen Flydubai-Flug von Dubai nach Tel Aviv darauf hindeuten, dass der Täter eine 'islamistische Radikalisierung' durchlaufen habe. Der Vorfall ereignete sich, als der Angreifer einen Piloten niederstach und versuchte, die Kontrolle über das Flugzeug zu übernehmen, was zu einem Sturzflug von über 5.200 Metern in weniger als zwei Minuten führte. Passagiere und Besatzung überwältigten den Angreifer schließlich, was eine Notlandung in Saudi-Arabien ermöglichte und eine Katastrophe verhinderte.

In einem Interview mit Fox News beschrieb Netanyahu die Situation als einen bewussten Versuch, das Flugzeug zum Absturz zu bringen. Er merkte an, dass der Angreifer, ein omanischer Staatsbürger, nach seiner Fesselung die Besatzung aufforderte, ihn zu töten. Während die Vereinigten Arabischen Emirate eigene Ermittlungen eingeleitet haben, um festzustellen, ob die Tat mit terroristischen Aktivitäten in Verbindung steht, betonte Netanyahu, dass der radikale Hintergrund des Verdächtigen ein wichtiger Hinweis sei. Eine mögliche Verwicklung des Iran wollte er noch nicht bestätigen.

Der Flug FZ1073 hatte über 170 Passagiere an Bord, als zwei Stunden nach dem Start das Chaos ausbrach. Das in den VAE registrierte Flugzeug flog nach dem Notruf in den saudi-arabischen Luftraum ein und landete sicher auf dem Flughafen Tabuk. Der indische Kopilot, Kapitän Smit Machchhar, wurde sowohl von Netanyahu als auch vom indischen Premierminister Narendra Modi für seinen Mut während des Kampfes als Held gefeiert. Der indische Botschafter in den VAE bestätigte, dass sich der Kapitän im Krankenhaus gut erholt.

Die Auswirkungen des Vorfalls waren unmittelbar: Flydubai setzte alle Flüge zwischen Dubai und Tel Aviv als Sicherheitsvorkehrung aus. Das israelische Verkehrsministerium wies lokale Fluggesellschaften an, Rettungsflüge zur Rückführung gestrandeter Passagiere zu organisieren. Zudem wurde Etihad Airlines gebeten, die Flugkapazitäten zwischen Abu Dhabi und Tel Aviv zu erhöhen. Die Frage der rechtlichen Zuständigkeit bleibt umstritten, da die VAE aufgrund der Registrierung des Flugzeugs den Anspruch auf die Federführung der Ermittlungen erheben.

Expertenanalysen deuten darauf hin, dass dieses Ereignis eine umfassende Überarbeitung der Flugsicherheitsprotokolle für Flüge zwischen den VAE und Israel auslösen wird. Sicherheitsanalysten weisen darauf hin, dass der schnelle Sinkflug und die Art des Angriffs Schwachstellen in der Cockpitsicherheit und bei der Passagierkontrolle aufzeigen. Im weiteren Verlauf der Ermittlungen wird der Fokus auf dem Netzwerk des Verdächtigen liegen und darauf, wie er eine Waffe an Bord bringen konnte. Zukünftige Konsequenzen könnten eine engere internationale Zusammenarbeit beim Geheimdienstaustausch sein.

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Mohammad KaramaliStaff JournalistToronto, Canada

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