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Frankreich setzt Blendgranaten bei Schülerprotesten nach Handverlust eines Jugendlichen aus

The Gaurdian•2 min read•7. Okt. 2026•Updated: vor 10 T.•REF: OPA-261007-XWH
Frankreich setzt Blendgranaten bei Schülerprotesten nach Handverlust eines Jugendlichen aus

Wichtige Erkenntnisse

  • Vorübergehende Aussetzung von Blendgranaten durch die französische Polizei
  • 15-jähriger Schüler verlor bei Zusammenstößen in Lens seine Hand
  • Über 6.500 Festnahmen und 18 interne Ermittlungen wegen Polizeigewalt
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Frankreich hat den Einsatz von Blendgranaten durch die Polizei bei Schülerdemonstrationen vorübergehend gestoppt, nachdem ein Jugendlicher schwer verletzt wurde. Ein 15-jähriger Schüler verlor seine Hand während Zusammenstößen zwischen Bereitschaftspolizei und etwa 200 Jugendlichen in Lens. Innenminister Laurent Nuñez erklärte am Mittwoch, die Aussetzung bleibe in Kraft, „bis wir genau wissen, was passiert ist“, während Ermittler prüfen, ob die Munition den Jugendlichen direkt traf oder explodierte, als er sie berührte.

Die Mutter des Opfers berichtete gegenüber BFMTV von der Amputation der Hand ihres Sohnes und fragte, wie man Kinder so behandeln könne. Während der zweiwöchigen Unruhen wurden mindestens 215 Jugendliche, 85 Schulmitarbeiter und 750 Polizisten verletzt. Nuñez bestätigte 18 interne Ermittlungen wegen mutmaßlicher Polizeigewalt, darunter Fälle von Augen- und Zahnverlust, betonte jedoch, die Gewaltanwendung sei zur Wahrung der öffentlichen Sicherheit verhältnismäßig gewesen.

Die Unruhen entzündeten sich an systemischen Problemen wie Lehrermangel, überfüllten Klassen und maroder Infrastruktur. Die Proteste mobilisierten mindestens 250.000 Menschen. Während viele Versammlungen friedlich blieben, führten gewaltsame Ausschreitungen zur Verwüstung von 24 Schulen. Das Justizministerium meldete über 6.500 Festnahmen, meist Minderjährige, wobei gegen 1.800 Strafverfahren eingeleitet wurden.

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Die Unruhen belasten die Regierung von Emmanuel Macron vor den Wahlen und erschweren die Haushaltskonsolidierung. Premierminister Sébastien Lecornu verurteilte die Gewalt, wies Vorwürfe staatlicher Repression jedoch zurück und verwies auf fiskalische Zwänge bei Bildungsreformen. Unterdessen verschärfen sich die politischen Spannungen, da Minister der Partei La France Insoumise vorwerfen, die Blockaden aktiv anzuheizen.

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Mohammad KaramaliStaff JournalistToronto, Canada

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This report was synthesized from The Gaurdian under journalistic fair use.