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Ukraine beschuldigt Russland nach tödlichem Wohnhausangriff an Putins Geburtstag

The Gaurdian•2 min read•7. Okt. 2026•Updated: vor 7 T.•REF: OPA-261007-RY7
Ukraine beschuldigt Russland nach tödlichem Wohnhausangriff an Putins Geburtstag

Wichtige Erkenntnisse

  • 15 Tote bei russischen Angriffen an Putins Geburtstag
  • Selenskyj fordert dringend Patriot-Systeme
  • Ukraine greift russische Öl- und Militäranlagen an
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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Moskau beschuldigt, gezielt Zivilisten angegriffen zu haben, nachdem eine Welle russischer Raketen und Drohnen mindestens 15 Menschen in elf Regionen getötet hatte. Der Angriff fiel mit dem 74. Geburtstag von Wladimir Putin zusammen, was die ukrainische Führung dazu veranlasste, die Operation als makabres Geschenk der russischen Generäle zu bezeichnen. Der tödlichste Einschlag ereignete sich in der nördlichen Stadt Pryluky, wo eine ballistische Rakete ein fünfstöckiges Wohnhaus zum Einsturz brachte, neun Menschen, darunter drei Kinder, tötete und 38 weitere verletzte.

Nach ukrainischen Militärdaten umfasste der koordinierte Beschuss 70 ballistische Raketen und 46 Jet-Drohnen. Obwohl die Luftverteidigung über 80 % der Drohnen abfing, verursachten ballistische Geschosse massive Zerstörungen in Kiew, Dnipro, Krementschuk und Oleksandrija. Außenminister Andrii Sybiha verurteilte die Schläge als Kriegsverbrechen. Selenskyj erneuerte seine dringenden Appelle an westliche Verbündete nach fortschrittlichen Luftverteidigungssystemen und betonte, dass Patriot-Abfangjäger für den Schutz der zivilen Infrastruktur unerlässlich seien.

Als Vergeltung führten ukrainische Streitkräfte Langstreckenangriffe auf wirtschaftliche und militärische Anlagen tief in russischem Gebiet durch. Beamte bestätigten Treffer in zwei Ölkomplexen und auf einem militärischen Übungsplatz in den Regionen Perm, Samara und Astrachan. Zudem traf eine ukrainische Seedrohne einen unter liberianischer Flagge fahrenden Öltanker nahe Sotschi, was einen Brand auslöste und die Evakuierung der indischen Besatzung erforderte.

Diese Eskalation spiegelt die Intensivierung der Kämpfe im Schwarzen Meer wider, wo beide Nationen zunehmend Handelsschiffe ins Visier nehmen. Russische Drohnenangriffe versenkten kürzlich einen zivilen Frachter und beschädigten ein Getreideschiff in der bulgarischen Wirtschaftszone, was den Getreidetransport unterbrach. Angesichts der gestörten Logistik und der anhaltenden Luftangriffe weiten beide Seiten ihre Schläge gegen kritische Energie- und Logistikzentren weiter aus.

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Mohammad KaramaliStaff Journalist

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