Spanische Rentnerin nach umstrittener Zwangsräumung verstorben

Wichtige Erkenntnisse
- Abascals Tod wurde zum Symbol der spanischen Wohnungsnot.
- Überhöhte Mietforderungen führten zur Zwangsräumung.
- Die politische Blockade führte zu vorgezogenen Neuwahlen.
Maricarmen Abascal, die 87-jährige Rentnerin, deren Zwangsräumung landesweite Proteste und Neuwahlen auslöste, ist verstorben. Sie wurde am 23. September aus ihrer Madrider Wohnung, in der sie 70 Jahre lebte, geräumt, nachdem sie drastische Mieterhöhungen nicht mehr zahlen konnte.
Der Vermieter Urbagestión erhöhte die Miete von 500 auf 2.650 Euro, was ihre Rente überstieg. Abascal sagte: „Ich konnte mein Zuhause nicht verteidigen, aber ich habe gekämpft, damit andere lernen, für ihr Recht einzustehen.“ Die Mietergewerkschaft sprach von tödlicher Spekulation.
Abascal wohnte seit 1956 dort. Nach dem Eigentümerwechsel 2018 scheiterten drei Räumungsversuche, bevor der letzte erfolgreich war. Dies löste öffentliche Empörung und Proteste aus.
Ministerpräsident Pedro Sánchez rief für den 29. November Neuwahlen aus, nachdem Wohnungsreformen im Parlament scheiterten. Während Gewerkschaften für den 11. November zum Generalstreik aufrufen, führen laut Umfragen die Konservativen, die jedoch auf Unterstützung von rechtsaußen angewiesen sein könnten.
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