Sri Lankas ehemalige First Lady Shiranthi Rajapaksa wegen Korruption festgenommen

Wichtige Erkenntnisse
- Ehemalige First Lady wegen Veruntreuung in Haft
- Sohn des Paares ebenfalls wegen Bestechung festgenommen
- Präsident Dissanayake geht gegen politische Korruption vor
Die Behörden in Sri Lanka haben Shiranthi Rajapaksa, die Ehefrau des ehemaligen Präsidenten Mahinda Rajapaksa, wegen Veruntreuung von Spenden für eine Gesundheitseinrichtung festgenommen. Nach einer Befragung ordnete ein Gericht eine einwöchige Untersuchungshaft an.
Die Vorwürfe betreffen Gelder einer Staatsbank, die für die Stiftung der Rajapaksas bestimmt waren, um einen medizinischen Scanner für ein Krankenhaus zu kaufen. Auch der ehemalige Leiter des Finanzinstituts wurde wegen Umgehung von Vorschriften festgenommen. Zudem sitzt der Sohn des Paares, der Abgeordnete Namal Rajapaksa, wegen Bestechungsvorwürfen in Haft.
Die rechtlichen Schritte treffen die Rajapaksa-Dynastie, die das Land nach dem Bürgerkrieg 2009 dominierte, jedoch durch Korruptionsvorwürfe und den wirtschaftlichen Zusammenbruch 2022 an Macht verlor.
Die Festnahmen unterstreichen die Agenda von Präsident Anura Kumara Dissanayake, der den Abbau tief verwurzelter politischer Korruption versprochen hat. Diese hochrangigen Verhaftungen markieren einen Wendepunkt in der Anti-Korruptions-Offensive des Staates.
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