Häftling Christa Pike überlebt missglückte Hinrichtung in Tennessee

Wichtige Erkenntnisse
- Überleben nach zwei tödlichen Dosen
- Schwere Verletzungen durch fehlerhafte Injektion
- Hinrichtungsstopp in Tennessee für Untersuchung
Die 50-jährige Christa Pike überlebte eine missglückte Hinrichtung in Tennessee, nachdem zwei tödliche Dosen Pentobarbital verabreicht wurden. Sie liegt im Krankenhaus; ihr Anwalt berichtet, sie sei bei Bewusstsein und traumatisiert.
Der Vorgang war qualvoll: Das Personal setzte sieben Nadeln, wobei das Gift ins Gewebe sickerte und schwere Verbrennungen verursachte. Pike liegt mit Lungenentzündung am Beatmungsgerät. Die Mutter des Opfers, Colleen Slemmer, kritisierte das Scheitern scharf.
Pike saß 30 Jahre im Todestrakt für den brutalen Mord an Slemmer im Jahr 1995, die sie zusammen mit ihrem Freund gefoltert und getötet hatte.
Da das Gesetz keine Überlebenden nach zwei Dosen vorsieht, herrscht Rechtsunsicherheit. Gouverneur Bill Lee stoppte alle Hinrichtungen und ordnete eine Untersuchung an. Aktuell liegt kein aktiver Hinrichtungsbefehl gegen Pike vor.
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