US-Abschiebung in Drittstaat: Kubanische Trans-Frau in die Zentralafrikanische Republik geschickt

Wichtige Erkenntnisse
- Abschiebung einer Trans-Frau in ein Land, das ihre Identität kriminalisiert
- Über 500 Migranten seit 2025 in afrikanische Staaten transferiert
- Fuentes hofft auf Notfall-Reisedokumente zur Ausreise
Daniela Fuentes, eine 32-jährige kubanische Trans-Frau, lebt in der Zentralafrikanischen Republik im Versteck, nachdem sie am 29. August von US-Behörden dorthin abgeschoben wurde. Ohne Sprachkenntnisse oder Bindungen zum Land muss sie Männerkleidung tragen, um in einer Gesellschaft zu überleben, in der sexuelle Minderheiten verfolgt werden.
Dies ist Teil einer US-Politik, Migranten in Drittstaaten statt in ihre Heimatländer abzuschieben. Schätzungen zufolge wurden etwa 25.000 Personen in über zwei Dutzend Länder transferiert. Seit Januar 2025 wurden über 500 Menschen nach Afrika geschickt, darunter mindestens 12 LGBTQ+-Personen in Staaten, die Homosexualität kriminalisieren. Bridget Crawford von Immigration Equality kritisiert dies als Bruch moralischer Schutzpflichten.
Fuentes floh 2023 aus Havanna und lebte in Miami, bis sie wegen eines versäumten Gerichtstermins festgenommen wurde. Aufgrund eines Dekrets von Januar 2025 wurde sie in Männerhaft untergebracht und anschließend abgeschoben.
In Bangui überlebt sie derzeit durch humanitäre Hilfe und wartet auf Reisedokumente, um das Land zu verlassen. Menschenrechtsgruppen sehen darin eine schwere Verletzung grundlegender Rechte.
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