Tödliche Überschwemmungen in Albanien und Montenegro nach Starkregen

Wichtige Erkenntnisse
- Ein Todesopfer in Albanien bestätigt
- Hunderte Häuser überflutet, Evakuierungen laufen
- Warnung vor Frost und Schnee verschärft die Lage
Schwere Winterstürme und sintflutartige Regenfälle haben in Albanien und Montenegro zu tödlichen Überschwemmungen geführt. Flüsse traten über die Ufer, Hunderte Häuser wurden überflutet und Rettungseinsätze eingeleitet. Die Infrastruktur ist weitgehend unterbrochen.
In Albanien wurde ein Todesopfer in Durrës gemeldet. In der Region Vlorë retteten Einsatzkräfte Bewohner aus ihren bis zu 1,5 Meter tief unter Wasser stehenden Häusern. Etwa 800 Gebäude werden derzeit entwässert, 300 Menschen wurden in Notunterkünften untergebracht.
Die Krise folgte auf Niederschläge von über 100 mm innerhalb von 24 Stunden. In Montenegro überflutete der Fluss Zeta 30 Häuser in Danilovgrad; das Militär errichtete bei Podgorica eine Pontonbrücke.
Die Einsatzkräfte bleiben in höchster Alarmbereitschaft. Meteorologen warnen vor kommenden Minustemperaturen und Schneefällen, die die logistische Lage weiter verschärfen und zu weiteren Störungen führen dürften.
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