Starke Regenfälle lösen verheerende Überschwemmungen in Chiles Hauptstadt aus

Wichtige Erkenntnisse
- Notstand in Las Condes ausgerufen
- Über 1.000 Evakuierungen in Santiago
- Wetterphänomen El Niño als Ursache
Heftige Regenfälle trafen Santiago de Chile und lösten Erdrutsche sowie Überschwemmungen aus. Rettungsdienste meldeten sechs Verletzte, darunter ein Kleinkind, jedoch keine Todesopfer. Die Infrastruktur war der Wassermenge nicht gewachsen.
Präsident José Antonio Kast rief für den Vorort Las Condes den Notstand aus. Bürgermeisterin Catalina San Martín berichtete von 14,4 cm Niederschlag – das Neunfache des Oktober-Durchschnitts. Über 1.000 Menschen wurden evakuiert, da der Mapocho-Fluss über die Ufer trat.
Der Sturm unterbrach die Stromversorgung für 12.000 Haushalte und beschädigte zahlreiche Gebäude. Die Katastrophenschutzbehörde versetzte 10 weitere Bezirke in Alarmbereitschaft und ordnete Schulschließungen an.
Meteorologen führen die Unwetter auf das El-Niño-Phänomen zurück, das die globale atmosphärische Zirkulation verändert. Es wird erwartet, dass das Ereignis im Dezember seinen Höhepunkt erreicht und zu den stärksten seit 1950 zählt.
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