Huthi-Raketenangriff auf Flughafen Riad: Pilot getötet und Flugverkehr gestört

Wichtige Erkenntnisse
- Pilot getötet und Passagierflugzeug zerstört
- Massive Flugausfälle und Einstellung internationaler Flugverbindungen
- Verschärfung des Konflikts bedroht globale Energieinfrastruktur
Jemenitische Huthi-Rebellen haben am Donnerstag den internationalen Flughafen King Khalid in Riad mit Marschflugkörpern angegriffen. Dabei wurde ein Passagierflugzeug zerstört und der Pilot, Kapitän Hamoud Ali Alkalthami, getötet. Der Einschlag löste einen Großbrand auf dem Rollfeld aus.
Der Huthi-Sprecher Yahya Saree bekannte sich zu den Angriffen auf Riad, Najran und Khamis Mushait. Laut dem Analyseunternehmen Cirium wurde fast die Hälfte aller Flüge ab Riad gestrichen; Fluggesellschaften wie Lufthansa stellten den Betrieb ein. Trümmerteile beschädigten zudem eine Klinik und einen Kindergarten.
Der Angriff markiert eine Eskalation nach dem Zusammenbruch der Waffenruhe von 2022. Die vom Iran unterstützte Gruppe intensiviert ihre Operationen gegen den saudischen Luftraum und Energieanlagen als Vergeltung für die Unterstützung Riads für die jemenitische Regierung.
Saudi-Arabien hat bei der Türkei und Pakistan um dringende Verteidigungshilfe gebeten. Angesichts der Drohungen der Huthis gegen Ölzentren gefährden die regionalen Spannungen den Luftverkehr und internationale Handelsrouten massiv.
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