Heftiger Tornado trifft Marsala auf Sizilien: Fahrzeuge umgeworfen

Wichtige Erkenntnisse
- Schwerer Tornado verursacht massive Schäden auf Sizilien
- Mehrere Verletzte und zerstörte Infrastruktur gemeldet
- Wetterwarnung für die italienischen Küsten bleibt bestehen
Ein zerstörerischer Tornado fegte am Freitagmorgen über die Westküste Siziliens und verwüstete das Touristenzentrum Marsala. Der Wirbelsturm warf Fahrzeuge um und beschädigte die Infrastruktur, was die Behörden in Alarmbereitschaft versetzte. Es wurden mehrere Verletzte gemeldet, jedoch keine lebensbedrohlichen Fälle.
Die Feuerwehr entsandte Rettungsteams aus Palermo und Agrigent. Die Schule Alcide De Gasperi wurde schwer beschädigt, in Petrosino wurde ein Auto in eine Schlucht geschleudert. Augenzeugen sprachen von einem der heftigsten Tornados der letzten Jahrzehnte.
Das Unwetter wurde durch eine Kaltfront aus dem Nordatlantik ausgelöst, die die Temperaturen in Italien um fünf bis acht Grad sinken ließ. Das System verursachte zudem Überschwemmungen in Neapel und Latium, begünstigt durch die atmosphärische Instabilität nach einem Sommer mit Rekordhitze.
Die Rettungskräfte in der Provinz Trapani bleiben in höchster Alarmbereitschaft. Meteorologen warnen, dass intensive Gewitter die italienischen Küsten auch am Wochenende weiter beeinträchtigen könnten.
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