Erneuter Angriff auf Flughafen Riad: Houthi-Attacken eskalieren

Wichtige Erkenntnisse
- 12 Tote und 300 Verletzte bei Raketenangriffen.
- Ausweitung der Angriffe auf Öl- und Gasanlagen sowie Flughäfen.
- Internationale Forderungen nach einer einheitlichen Sicherheitsstrategie.
Ein Passagierterminal am internationalen Flughafen König Khalid in Riad wurde am Sonntag erneut getroffen – der vierte Angriff in fünf Tagen. Dies folgt auf einen verheerenden Raketenangriff am Samstag, bei dem mindestens 12 Menschen, darunter ein US-Bürger, getötet und über 300 verletzt wurden. Der Flughafen bleibt geschlossen, Flüge werden umgeleitet und Schulen in Riad sind auf Fernunterricht umgestiegen.
Der Houthi-Sprecher Yahya Saree bekannte sich zu den Angriffen als Vergeltung für Luftschläge der saudisch geführten Koalition im Jemen. Die Opfer stammen aus Saudi-Arabien, Bangladesch, Palästina, Ägypten, Jordanien, Syrien, Sudan, Indien und den USA. US-Außenminister Marco Rubio verurteilte die Gewalt, während Ursula von der Leyen vor einer Destabilisierung der globalen Energieversorgung warnte.
Der Konflikt hat sich auf die Gasanlage Shugadam, die Raffinerie Tanajib und den Flughafen König Fahd in Dammam ausgeweitet. Diese Eskalation erschwert diplomatische Bemühungen zur Entschärfung der Spannungen zwischen den USA und dem Iran.
Weltmächte überwachen die kritische Infrastruktur am Golf. Angesichts der Houthi-Drohungen wurden Reisewarnungen ausgesprochen. Staatsführer wie Benjamin Netanjahu fordern eine geschlossene Antwort, um die regionale Sicherheit zu gewährleisten.
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