Neunzehn Verletzte nach Zusammenstoß von Güterzug und Kleinbus am Kanaltunnel

Wichtige Erkenntnisse
- 19 Personen verletzt
- Keine lebensbedrohlichen Verletzungen
- Eurostar-Verkehr vorübergehend unterbrochen
Ein Großeinsatz der Rettungskräfte fand am Donnerstagabend am Eingang des Kanaltunnels in Frankreich statt, nachdem ein Kleinbus auf die Gleise gekippt war und von einem Güterzug erfasst wurde.
Die französischen Behörden bestätigten 19 Verletzte, darunter der Fahrer. Entgegen erster Berichte über kritische Zustände wurde klargestellt, dass keine der Verletzungen – meist Kopf- und Beinverletzungen – lebensbedrohlich ist.
Der 1994 eröffnete Kanaltunnel verbindet Großbritannien und Frankreich. Der Unfall ereignete sich am oberirdischen Eingang auf französischer Seite, nicht im Unterseetunnel.
Der Vorfall führte zu erheblichen Störungen im Eurostar-Verkehr und zur Annullierung von Verbindungen. Eine Untersuchung zur Unfallursache wurde eingeleitet. Der Betrieb soll nach Abschluss der Sicherheitsinspektionen wieder aufgenommen werden.
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