Selenskyj verteidigt Angriffe trotz Spannungen um US-Russland-Dieseldeal

Wichtige Erkenntnisse
- Selenskyj beharrt auf Angriffen gegen russische Raffinerien
- Kiew fordert 70 Milliarden Euro EU-Hilfe für Verteidigung
- Belastete Beziehungen zu den USA wegen Starlink und Geheimdienstdaten
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat das Recht seines Landes auf Angriffe gegen russische Ölraffinerien verteidigt und die Kritik von Donald Trump zurückgewiesen. Auf dem EU-Gipfel in Brüssel warnte er, dass Energiegeschäfte zwischen Washington und Moskau einen gefährlichen Präzedenzfall schaffen. Der diplomatische Riss vertiefte sich durch Trumps Import von 300.000 Tonnen russischem Diesel, was Kiew als finanzielle Lebensader für den Kreml betrachtet.
Selenskyj bezifferte die Kriegskosten für das nächste Jahr auf 155 Milliarden Euro und forderte 70 Milliarden Euro Unterstützung. Er wies auf den Mangel an Patriot-Systemen hin und betonte die Notwendigkeit, die Drohnenproduktion zu skalieren, um die Infrastruktur im Winter zu schützen.
Die Beziehungen zu Washington leiden unter Starlink-Einschränkungen und Trumps Drohung, Geheimdienstinformationen zurückzuhalten, falls die Ukraine weiterhin russische Energieanlagen angreift, die laut USA die Ölpreise in die Höhe treiben.
Vor dem Winter baut Russland seine Drohnenbasen aus, während die Ukraine erfolgreich Su-34-Bomber zerstörte. Selenskyj setzt angesichts der geopolitischen Komplexität verstärkt auf europäische Solidarität.
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