UN warnen vor Schließung von 700 Gesundheitszentren in Afghanistan bis Ende 2026

Wichtige Erkenntnisse
- Dringende Schließungsgefahr für rund 40 Prozent der afghanischen Primärversorger.
- Gravierender Mangel an medizinischem Personal durch anhaltende Abwanderung.
OPA NACHRICHTENDIENST, 7. Nov. (OPA) — Die humanitäre Krise verschärft sich durch die Rückkehr von sechs bis acht Millionen Flüchtlingen seit August 2021, was städtische Krankenhäuser in Kabul massiv belastet. Der Mangel an medizinischem Fachpersonal infolge der Abwanderung nach der Machtübernahme der Taliban lähmt die Versorgung in ländlichen und urbanen Regionen gleichermaßen. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation verfügt Afghanistan über durchschnittlich zehn Gesundheitsarbeiter pro 10.000 Einwohner, während für eine flächendeckende Versorgung 44 benötigt würden. Hilfsorganisationen fordern nachhaltige internationale Finanzierung, um ein Systemversagen abzuwenden.
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Mohammad Karamali
Verifizierter NachrichtenkorrespondentSenior correspondent covering geopolitics, regional developments, and strategic international affairs for OPA News (Optimum Public Affairs).
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