Kaution für mutmaßliche chinesische Spionin in LA abgelehnt

Wichtige Erkenntnisse
- Ablehnung der Kaution wegen Fluchtgefahr und Finanzunregelmäßigkeiten
- Spionagevorwürfe im Zusammenhang mit der taiwanischen Führung
- Ermittlungen zu chinesischen Einflussnetzwerken
Ein Bundesrichter in Los Angeles hat die Inhaftierung der 34-jährigen Wanying Zhang angeordnet. Sie wurde am Flughafen bei einem Fluchtversuch nach Shanghai festgenommen und wegen Spionage und Überwachung des Sohnes des taiwanischen Präsidenten angeklagt.
Die Staatsanwaltschaft bezeichnete Zhang als «Geheimagentin einer feindlichen Macht». Es wurden verdächtige Vermögenswerte, darunter 190.000 Dollar in Kryptowährungen, aufgedeckt. Trotz eines Kautionsangebots von 1,2 Millionen Dollar lehnte der Richter die Freilassung wegen Fluchtgefahr ab.
Laut FBI-Unterlagen absolvierte Zhang eine Universität, die eng mit dem chinesischen Geheimdienst verknüpft ist. Beweise zeigen, wie sie den Sohn des taiwanischen Präsidenten in Seattle ausspionierte.
Zhang bleibt in Haft, während die Ermittler ihre Verbindungen zu pro-chinesischen Gruppen und grenzüberschreitende Finanztransaktionen untersuchen, um das Spionagenetzwerk aufzudecken.
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