Ithaca stoppt Veranstaltungsgenehmigungen für Cornell und fordert Polizeieinsatz bei Sexualstrafverfahren

Wichtige Erkenntnisse
- Veranstaltungsmoratorium für Cornell bis 5. November
- Forderung zur Übergabe von Ermittlungen an die Polizei
- Ernennung einer Sonderermittlerin durch den Staat
Der Stadtrat von Ithaca hat ein vorübergehendes Moratorium für Veranstaltungen der Cornell University bis zum 5. November verhängt. Zudem fordert die Stadt die Universität auf, alle Ermittlungen zu Sexualverbrechen an die Polizei von Ithaca zu übergeben.
Der Schritt folgt auf eine Klage einer ehemaligen Studentin, die im Oktober 2024 von Mitgliedern der Chi-Phi-Verbindung vergewaltigt worden sein soll. Obwohl die Universität Disziplinarmaßnahmen ergriff, wurde die Polizei über die ursprünglichen Vorwürfe nicht informiert.
Daten von 2025 zeigen, dass über ein Drittel der Studentinnen ungewollte sexuelle Kontakte erlebte. Gouverneurin Kathy Hochul hat nun die Generalstaatsanwältin Letitia James als Sonderermittlerin eingesetzt.
Die Stadtverwaltung nutzt den Genehmigungsstopp als Druckmittel, um eine strukturierte Zusammenarbeit und besseren Schutz für Opfer zu erzwingen. Verfassungsrechtlich geschützte Versammlungen sind von dem Verbot ausgenommen.
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