Britischer High Court erklärt Polizeirazzien bei Andrew Mountbatten-Windsor für rechtswidrig

Wichtige Erkenntnisse
- Aufhebung der Durchsuchungsbeschlüsse wegen Rechtsfehlern
- Historischer Präzedenzfall für das Königshaus
- Ermittlungen wegen Verbindungen zu Jeffrey Epstein
Andrew Mountbatten-Windsor hat einen bedeutenden juristischen Sieg errungen, nachdem ein Richter die Polizeirazzien in seinen Anwesen für rechtswidrig erklärte. Die Polizei von Thames Valley räumte ein, dass die Durchsuchungsbeschlüsse für die Royal Lodge und Wood Farm fehlerhaft waren, da sie auf einer falschen Rechtsgrundlage beruhten. Richter Hilliard hob die Beschlüsse im Juli auf – ein historischer Präzedenzfall, da es das erste Mal seit 1649 ist, dass ein Mitglied des Königshauses ein Strafverfahren erfolgreich anfocht.
Die Polizei schob die Schuld auf den Richter, der die Beschlüsse genehmigte. Trotz des Eingeständnisses erlaubte das Gericht die vorläufige Einbehaltung der beschlagnahmten Unterlagen, betonte jedoch, dass die Aufhebung der Beschlüsse das Ermittlungsverfahren nicht beende.
Der Fall betrifft Vorwürfe des Amtsmissbrauchs während seiner Zeit als Handelsbeauftragter (2001–2011). Nach den «Epstein-Files» wurde er im Februar zwölf Stunden lang vernommen. Die Beweise umfassen E-Mails, die den Austausch sensibler Regierungsinformationen mit Jeffrey Epstein nahelegen.
Eine Anhörung im nächsten Jahr wird klären, ob die Polizei das Material behalten darf. Obwohl die Aufhebung der Beschlüsse die Beweise nicht automatisch unzulässig macht, ist dies ein schwerer Schlag für den Ruf der Polizei. Richter Hilliard erklärte, ein Abschluss der Ermittlungen sei noch in weiter Ferne.
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