ICE-Supervisor nach Schießerei in Manhattan unter Druck: Historie von Fehlverhalten
Wichtige Erkenntnisse
- ICE-Schießerei in Manhattan gefährdet Kind
- Cuni mehrfach wegen Falschaussagen und Gewalt verurteilt
- Forderung nach Kontrolle bewaffneter Bundesbehörden
Ein ICE-Agent, der am Donnerstag in eine Schießerei in Manhattan verwickelt war, hat laut einer WIRED-Untersuchung eine dokumentierte Geschichte illegaler Verhaftungen und exzessiver Gewaltanwendung. Beamte schossen auf ein Fahrzeug mit Oscar Belgal und einem Kind, wobei Belgal verletzt wurde. Der identifizierte Beamte ist Brenden Cuni, ein Supervisor der ICE-Fahndungseinheit.
Das Heimatschutzministerium gab an, einen vorbestraften Einwanderer festnehmen zu wollen. Gerichtsakten belegen jedoch, dass Cuni wiederholt wegen Körperverletzung, Missbrauchs von Tasern und rassistischer Beleidigungen angezeigt wurde.
Bundesrichter haben mehrfach gegen von Cuni geleitete Einsätze entschieden und dabei gefälschte Dokumente und falsche Aussagen angeführt. In mehreren Fällen widersprachen Videoaufnahmen seinen eidesstattlichen Erklärungen, was die Staatsanwaltschaft zum Rückzug seiner Aussagen zwang.
Cuni, der 2024 zum Supervisor befördert wurde, steht nun unter verstärkter Beobachtung. Kommunalpolitiker und Bürgerrechtsanwälte fordern eine umfassende Rechenschaftspflicht für bewaffnete Bundesoperationen in dicht besiedelten zivilen Gebieten.
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