IAEA-Chef warnt vor kritischem Dieselmangel im AKW Saporischschja

Wichtige Erkenntnisse
- Kritischer Dieselmangel für Notstromaggregate
- Hohes Risiko einer Kernschmelze durch Stromausfälle
- Forderung nach einer nuklearen Schutzzone
Rafael Grossi, Generaldirektor der IAEA, warnt eindringlich vor der Sicherheitslage im ukrainischen Kernkraftwerk Saporischschja. Die Anlage leidet unter einem kritischen Mangel an Dieselkraftstoff für Notstromaggregate, die bei Ausfall der externen Stromversorgung lebenswichtig sind.
Die IAEA betont, dass die Abhängigkeit von Notfallsystemen keine langfristige Lösung ist. Grossi warnte, dass die Reserven zur Kühlung der Reaktoren bei längeren Stromausfällen nicht ausreichen, und forderte erneut eine Schutzzone, um radiologische Unfälle zu verhindern.
Seit der Besetzung kam es durch Kampfhandlungen mehrfach zu Stromausfällen. Logistische Probleme bei der Treibstofflieferung in das Konfliktgebiet verschärfen die Anfälligkeit der Anlage.
Die IAEA fordert alle Parteien auf, die Sicherheit der Anlage über militärische Ziele zu stellen. Nur die Einstellung der Kampfhandlungen und die Wiederherstellung einer stabilen Stromversorgung können eine katastrophale Kernschmelze verhindern.
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