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Politik

Albanischer Premierminister macht ausländische Akteure für Proteste verantwortlich

Euro News•1 min read•16. Okt. 2026•Updated: vor 2 Std.•REF: OPA-261016-IIW
Albanischer Premierminister macht ausländische Akteure für Proteste verantwortlich

Wichtige Erkenntnisse

  • Rama sieht ausländische Einmischung hinter den Protesten.
  • Korruptionsvorwürfe und soziale Ungleichheit treiben die Bewegung an.
  • Die Unruhen belasten den angestrebten EU-Beitrittsprozess.
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Premierminister Edi Rama hat am vierten Tag der regierungsfeindlichen Proteste zur Ruhe aufgerufen. Er bezeichnete die Unruhen als Werk „ausländischer Hände“, die das Land destabilisieren wollen. Die in Tirana begonnenen Proteste fordern Bildungsreformen und kritisieren die Arroganz der Regierung.

Die Lage ist angespannt; die Polizei setzt Tränengas und Wasserwerfer ein. Die 18-jährige Ledia betonte: „Wir sind keine Kriminellen, wir wollen nur ein besseres Leben.“ Die EU-Delegation mahnte die Behörden zu verhältnismäßigen Reaktionen und äußerte Besorgnis über die Gewalt.

Die Proteste spiegeln tiefe Unzufriedenheit über Korruption und Ungleichheit wider. Ein Luxus-Tourismusprojekt mit Bezug zur Familie Trump wurde zum Symbol für die Distanz der Regierung zum Bürger. Studenten boykottieren landesweit den Unterricht.

Trotz des Drucks sitzt Rama nach seinem Wahlsieg im letzten Jahr fest im Sattel. Während die Regierung den EU-Beitritt bis 2028 anstrebt, gefährden die anhaltenden Unruhen die Stabilität und den internationalen Ruf des Landes.

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Mohammad KaramaliStaff JournalistToronto, Canada

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